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SUMMARY:-gästeliste- #4 „Kommst du oder gehst du?“
DESCRIPTION:Ausstellungseröffnung: Benedikt Terwiel und Miguel Àngel Fernández\n„Kommst du oder gehst du?“ \n  \nMit der Ausstellung „Kommst du oder gehst du?“ setzen die beiden Berliner Künstler Miguel Àngel Fernández und Benedikt Terwiel eine künstlerische Zusammenarbeit fort\, die bereits seit 2014 besteht. Für die Ausstellung in Tosterglope entwickeln Sie einen Film\, Skulpturen und eine Serie von Postern\, die sich als Ensemble mit den während Ihres Aufenthalts im Kunstverein gewonnenen Eindrücken auseinandersetzen. Kuratorin ist Mascha Pöhls (Berlin) \n  \nGefördert von \n      \n 
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CATEGORIES:BildKunst,Year2018
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SUMMARY:CATHRIN PFEIFER’S TREZOULÉ
DESCRIPTION:World Jazz imaginäre Folklore\nQuetschen-Magie\, Drum-Codes plus Western-Strings \n  \nCathrin Pfeifer – accordeon\, comp.\nTakashi Peterson – guitar\nAndi Bühler – drums\, perc. \n  \nDas Trio spielt intuitive Kompositionen\, die knifflig und komplex durchdacht sind\nund zugleich groovy und mitreißend. Exotisch und doch eingängig und seltsam\nvertraut. \n  \nGefördert von \n  \n  \nFoto: Götz Rakow
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SUMMARY:tosterglope universität
DESCRIPTION:Suche gutes Leben! \nReferat und Gesprächsrunden mit Lasse Oetinger\nüber die Nachhaltigkeit für die Kultur\nModeration: Johannes Kimstedt \nKleiner Imbiss\, Spenden in den Hut \n  \ngefördert von
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SUMMARY:Finissage -gästeliste- #4 „Kommst du oder gehst du?“
DESCRIPTION:mit Künstlerspaziergang und Release der Publikation und Künstlergespräch mit der Kuratorin Mascha Pöhls und Benedikt Terwiel und Miguel Àngel Fernández. \n  \ngästeliste | Benedikt Terwiel + Miguel Àngel Fernández \nKommst du oder gehst du? \nMit Benedikt Terwiel und Miguel Ángel Fernández eröffnet bereits zum vierten Mal die gästeliste – und ist mittlerweile zu einem Stammgast im KUNSTRAUM geworden ist\, den man immer wieder gern empfängt. Ziel dieses Formats ist es\, Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit zu bieten\, intensiv über ihre jeweilige künstlerische Praxis miteinander in Kommunikation und zugleich kollaborativ in den Produktionsprozess zu treten. Vor diesem Hintergrund war die Einladung nach Tosterglope für Benedikt Terwiel und Miguel Ángel Fernández eine wunderbare Gelegenheit\, ihrer Zusammenarbeit\, die schon seit einigen Jahren besteht\, endlich wieder ein bisschen mehr Raum und Zeit zu gönnen. Das verbindende Moment ihrer konzeptuellen Arbeitsweise ist das unermüdliche Interesse an dem Phänomen der Zeit – z.B. in ihrer Qualität des Vergänglichen\, aber Zeit auch als ein Mittel\, das Ahnen von Geschichte sichtbar zu machen. Terwiel entlehnt seine Arbeitsweise oftmals Ingenieurstechniken wie der Landschaftsvermessung\, der Kartographie oder aber auch forensischer Methoden zur Spurensicherung. Quasi-wissenschaftlich verfolgt er z.B. über Jahre hinweg das Verschwinden einer Kreuzberger Imbiss-Bude anhand der Veränderungen der Gehwegpflasterung. Fernández interessiert vor allem der performative Charakter seiner Werk-Produktion. Der Schaffensprozess ist somit nicht nur Nebenprodukt\, vielmehr werden seine Materialexperimente selbst zum eigentlichen Kern der Arbeiten. Es ist die prozessuale Form- und Bedeutungsentwicklung\, in der er immer wieder dem Phänomen der Zeit nachgeht. \n  \nBemerkenswert war\, dass beide Künstler ihren zweiwöchigen Arbeitsaufenthalt im Sommer mit sehr viel Freude und Muße begangen haben. Zu Fuß und mit dem Rad haben sie Tosterglope und seine Umgebung erkundet und vor allem hat es die beide immer wieder in die Wälder und zu den Findlingen gezogen. \n  \nLaut Terwiels Terminkalender war es aber auch höchste Zeit\, eine seit langem geplante Filmarbeit endlich einmal wirklich anzugehen. Fest stand für ihn\, dass es noch in diesem Jahr passieren sollte. Bereits seit Jahren gab es diese nebulöse Idee\, Felix Mendelssohn Bartholdys Jagdlied erklingen zu lassen\, während ein Schwein professionell zerlegt wird – am besten direkt auf einem Klavier. Fernández war noch skeptisch\, aber dann kamen sie in Tosterglope an und da war da der Flügel und die Produktion des Films damit gesetzt! Was sich vielleicht erstmal wie eine schwarzhumorige Jungsidee klingt\, geht in der entstandenen Arbeit dann aber doch in einer virtuosen und scharfen Verdichtung zweier erst einmal weit entfernter Handwerke auf\, die der Idee einer Jagdgesellschaft\, die nach getaner Arbeit den Tag womöglich mit einem Opernbesuch ausklingen lässt\, das rohe Handwerk der Fleischverarbeitung abstrakt wie auch absurd gegen überstellt – und nicht zuletzt getragen wird von der spielerischen Übernahme des musikalischen Aufbaus des Bartholdy-Stückes in den filmischen Schnitt. Aber noch ein weiterer Jäger hat sich in ihre Arbeiten eingeschrieben – die Schwebefliege. Mehr oder weniger zufällig beim Filmen auf dem Gelände vor die Linse geraten\, hatte dieser Moment in seiner Ästhetik fast etwas von Wildlife-Fotografien. Wiederfinden werden Sie diesen kleinen Jäger “hinter den Fenstern” der Betonskulptur – ein Abguss des großen Galerieraums. Verschoben in seinen Größenverhältnissen\, wurde das Handy als Filmträger so zum Maßstab für das Modell.\nDiese Ausstellung ist als eine Kollage des Erlebten zu verstehen – bildlich gesprochen haben sich die hier gezeigten Werke als Substrat verschiedener Ideen aus dem Erdreich herausgearbeitet – genau wie die hier in den Wäldern anzufindenden Findlinge. Weitergedacht wird die Ideenkollage auch in den von ihnen gestalteten Postern – sie illustrieren die Bezüge zu den hiesigen Orten und skizzieren die Entstehungsgeschichte der anderen Arbeiten. Verstärkt wird dies durch den Einsatz von Typografie\, wodurch sie untereinander in einen Dialog\, in ein Frage-/Antwort-Spiel treten und nicht zuletzt dadurch auch noch einmal ganz andere Aspekte von Zeit und Geschichte erahnen lassen und sich so als eigenständige Werke in die Ausstellung einschreiben. \n  \nMiguel Ángel Fernández\, 1976 in Yeste (Spanien) geboren\, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte von 1994-2000 Malerei\, Fotografie und Zeichnung an der Facultad de Bellas Artes in Granada und von 2000-2003 Graphik und Design an der Universidad Complutense in Madrid. Parallel besuchte er Seminare mit José Luís Brea\, Dora García\, Esther Ferrer und Gabriel Orozco\, und arbeitet in enger Zusammenarbeit in den Ateliers verschiedener Künstler wie unter anderem Fernando Bryce\, Arturo Herrera und David Zink Yi. \n  \nBenedikt Terwiel\,1980 in München geboren\, studierte 2001 bis 2009 an der Universität der Künste in Berlin\, wo er als Meisterschüler abschloss und 2003 bis 2004 an der Universidad de Belles Artes\, Barcelona. Er arbeitete langjährig in den Ateliers von Künstlern wie Anohni\, Damian Ortega\, Gabriel Kuri und Arturo Herrera. 2010 bis 2015 leitete er als Co-Kurator den non-for-profit Projektraum SOX\, Berlin (www.soxberlin.com) und unterrichtete 2015/2016 als Lehrbeauftragter an der Universität Kassel. Als wichtigen Bezugspunkt zu seiner künstlerischen Arbeit über die Landschaft unternahm Benedikt Terwiel mehrwöchige Wanderungen – u.a. im Rahmen des Arbeitsstipendiums der Stiftung Kunstfonds – von Berlin nach Rotterdam (2011). Weitere Förderungen waren das Arbeitsstipendium des Berliner Senats und das DAAD Reisestipendium. Seien Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen einschließlich des Metropolitan Museums und der Museum of Modern Art Library.
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CATEGORIES:Gespräch,Year2018
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SUMMARY:Lubaina Himid
DESCRIPTION:Lubaina Himid \nFinissage am Sonntag 16. Dezember 2018\, 15.00 Uhr \n  \nLubaina Himid wurde 1954 auf Sansibar geboren\, und kam nach dem Tod ihres Vaters bereits als Kleinkind mit ihrer Mutter\, einer britischen Textildesignerin\, ins Vereinigte Königreich. Himid studierte Bühnenbildnerei am Wimbledon College of Art und Kulturgeschichte am Royal College\, London. In ihren Arbeiten\, die durch sinnliche Präsenz und farbkräftige Direktheit auffallen\, befasst sich die Künstlerin mit Fragen kultureller Prägung und dem Einfluss unterschwellig wirksamer ideologischer Ausrichtungen. Himid gehört zu den ersten Künstlerinnen\, die sich im Black Art Movement der 1980er-Jahre engagiert haben; in Anerkennung ihres „Engagements für die Kunst schwarzer Frauen“ wurde sie 2010 mit dem Most Excellent Order of the British Empire (MBE) geehrt. Himid lehrt als Professorin für zeitgenössische Kunst an der University of Central Lancashire und war mit ihren Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen präsent\, u.a. in der Tate Britain („Thin Black Line“\, 2011; „Migrations“ 2012). In Jahr 2017 gehörte sie zu den drei Künstlerinnen\, die zusammen mit Hurvin Anderson für den Turner Prize 2017 nominiert wurden. Schließlich wurde sie Gewinnerin des Turner Prize 2017. \n  \nIm Kunstraum Tosterglope sollen vor allem Lubaina Himids Überarbeitungen der Tageszeitung „The Guardian“ zu sehen sein. Seit 2007 befasst sich die Künstlerin tagebuchartig mit den Seiten des Printmediums\, auf denen über Schwarze berichtet wird. Bei ihren Recherchen stieß sie – ausgerechnet in einem Blatt\, das sich als liberal begreift – immer wieder auf Indizien für einen verkappten Rassismus. Auf die subtilen Botschaften\, wie sie sich beispielsweise in der Auswahl des Bildmaterials zeigen\, antwortet Lubaina Himid mit nicht minder subtilen Mitteln. An einzelnen Stellen übermalt sie die Zeitungsseiten\, wobei sie vielfach romantisch anmutende Motive verwendet. Sie verführen zu näherem Hinsehen und animieren dadurch zu einer vertieften Beschäftigung mit den Inhalten der Zeitungsseiten. Hier liegt der besondere Wert der Arbeiten von Lubaina Himid: Unaufdringlich\, aber präzise sensibilisiert die Künstlerin für Themen und Probleme\, die auch in den aufgeklärten westlichen Gesellschaften oft übersehen\, ignoriert oder geleugnet werden. Der unmittelbare sinnliche Genuss wird zum Impuls für Reflexion und Besinnung. \n  \nMichael Hübl\, Karlsruhe – – Kurator der Ausstellung Lubaina Himid im KUNSTRAUM TOSTERGLOPE. \n(Bisher kuratierte er für den ländlichen Kunstverein Ausstellungen von Peter Weibel\, Franz Erhard Walther\, Torben Ebbesen\, Barbara Klemm und andere) \n  \nCourtesy of the artist and Hollybush Gardens\nFoto: Ingrid Pollard \n  \n  \ngefördert von: \n           
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CATEGORIES:BildKunst,Year2018
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SUMMARY:NOMOS Quartett
DESCRIPTION:„Lichtung“ \n  \nWolfgang Amadeus Mozart – Streichquartett C-Dur KV 465\, „Dissonanzenquartett“\nCarola Bauckholt (*1959) – „Lichtung“ für Streichquartett (2011)\nKaija Saariaho (*1952) – „Terra Memoria (2006)\nAdriana Hölszky (*1953) – „Hängebrücken“ (1989/90) – 2. Satz \n  \nDie vier Sätze des Mozartquartetts umrahmen drei besondere Werke von Komponistinnen unserer Zeit. Fein ziselierte Vogelstimmen und dunkle Geräusche bevölkern Baukholts „Lichtung“\, im Zentrum des Programms steht Saariahos „Terra Memoria“\, eine Landschaft der Erinnerungen voll Sehnsucht\, Energie und auch Licht. Und Adriana Hölszkys virtuose Eskapaden passen perfekt zwischen den dritten und vierten Satz des Dissonanzenquartetts. \n  \nNOMOS Quartett:\nMartin Dehning – Violine \nMeike Bertram – Violine \nFriederike Koch – Viola \nSabine Pfeiffer – Violoncello \n  \ngefördert von
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