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SUMMARY:Martin Meiswinkel
DESCRIPTION:Neujahrsempfang und Ausstellungseröffnung \n„Outa Bounds“ Martin Meiswinkel im Kunstraum Tosterglope \n  \nBetritt man den Ausstellungsraum in Tosterglope\, möchte man meinen\, der Maler Martin Meiswinkel wandle auf den Spuren des Konstruktivismus. Nach geometrisch-technischen Gestaltungsprinzipien entwickelt er objekthafte Werke aus Farbflächen und linearen sowie kubischen Strukturen. Es dominieren die Farben Schwarz\, Grau\, Weiß und Braun. Bisweilen trägt der Künstler Farbflächen direkt auf die Wand auf\, so dass der architektonische Raum den Malgrund für die collageartig aufgebrachten Objekt-Bildteile bildet. Auf diese Weise wird der architektonische Raum Teil des Bildraums und umgekehrt. \n  \nKonzeptualisten wie László Moholy-Nagy oder John Baldessari\, ließen ihre Arbeiten häufig von Dritten fertigen. Sie beauftragten beispielsweise Mitarbeiter einer Papierfirma oder Amateurmaler\, ihre Entwürfe mit einfachen Materialien aus der Industrie umzusetzen. Meiswinkel hingegen lässt das Material selbst arbeiten: Bereits existierende Objekte und Baumaterialien setzt er zu neuen Körpern zusammen und lässt auf diese Weise aus der Summe unabhängig entwickelter Baukörper ein neues Ganzes entstehen. \n  \nWesentlich ist ihm dabei\, der konstruktiven Ratio eine prozesshafte Arbeitsweise entgegenzusetzen. Vorzeichnungen oder Modelle dienen lediglich als Ausgangspunkt für einen Arbeitsprozess\, der sich dem Material und dessen Eigenschaften anpasst bzw. unterordnet. Meiswinkel reagiert unmittelbar auf Angebote des Materials und vertraut hierbei auf seine eigene Wahrnehmung\, Erfahrung und Intuition. Tradierte Materialien wie Ölfarben\, Harze und Leime treffen auf Holzwerkstoffe\, Pappe und Beton\, einfache seriell angefertigte Industrieprodukte für die Bau-\, Verpackungs- und Möbelindustrie. Die einzelnen Bauteile\, oftmals verworfene Teile geplanter Arbeiten\, bringen ihre eigene Vorgeschichte mit\, die in das Zusammenspiel von Körper\, Form und Grund eingreift. \n  \nDas jeweils entstandene Objekt ist also nicht technisch-rational umgesetzt\, sondern ist Ergebnis einer lebensnahen\, prozesshaften Entwicklung. Das Zulassen von Zufallsmomenten erlaubt und fordert geradezu\, dass sich im Zusammenspiel von Material und Form ein Ausdruck formuliert\, der über die statische Form hinausweist. \n  \nIn der Auseinandersetzung mit Martin Meiswinkels Bildwelten stellen sich unwillkürlich die klassischen Fragestellungen der Malerei: Die Frage nach Beziehung von Figur und Grund\, nach der Grenze zwischen Bildraum und Umraum oder nach dem Verhältnis von illusionistischer zu tatsächlich dreidimensionalen Räumlichkeit in Form und Farbe. \n  \n  \n  \ngefördert von
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SUMMARY:Waldwissen und Seelenheil
DESCRIPTION:Eine Führung durch den Schieringer Forst (Barskamper Wald)\nmit Sabine Kulau \n  \nKein Lebensraum führt uns so unmittelbar vor Augen\, wie die Vergangenheit das Heute bestimmt\, während die Zukunft schon längst in der Vergangenheit liegt. Der Schieringer Forst ist ein wunderschöner Mischwald\, mit Buchen\, Eichen – aber auch Fichten und Douglasien\, die in diese Lebensgemeinschaft gehören\, zeigen uns\, wie der Wald zusammenarbeitet – mit und ohne Mensch. In alter Zeit waren die Bäume noch Vorbilder für die Menschen. „Der Baum ist jene Macht\, die sich langsam mit dem Himmel vermählt“ sagt Antonine Exupèry . So erzählen Mythen und Fakten von der Bedeutung der Bäume für die Wälder und für die Menschen. Eine kleine Führung durch die Wunder des Waldes. \n  \nDie Tour dauert ca. zwei Stunden – die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro \n  \nFoto: Sabine Kulau
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