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SUMMARY:Concerto Grosso Berlin
DESCRIPTION:DIE GESCHICHTE DER UNENDLICHEN MELODIE \n  \nDie Rivalität zwischen Polyphonie und Tanz in der Musik des 18. Jahrhunderts \n  \n  \nAnja Hufnagel\, Flöte\nBeatrix Hellhammer\, Violine\nBritta Gemmeker\, Violine\nErnst Herzog\, Viola\nStefanie Schmöckel\, Violoncello\nSabine Erdmann\, Cembalo \n  \n \n  \nWie kaum in einer anderen Kunstgattung ist die europäische Musik schon immer geprägt durch den Dualismus zweier Kulturen der Musik: der in der Gregorianik verwurzelten linearen Kontrapunktik und der metrisch gefassten Melodik\, deren Ursprung in den weltlichen Tanz- und Liedformen zu finden ist. \nWährend sich im unendlichen Klangstrom der Polyphonie\, der keine Wiederholungen zulässt\, das Sakrale und Göttliche widerspiegelt\, so steht der Tanz mit seinen korrespondierenden Motivwiederholungen für die diesseitige Welt und das begrenzte menschlichen Dasein. \n  \nIn der Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts stehen diese beiden musikalischen Gestaltungsprinzipien noch weitgehend nebeneinander. So entwickelt sich in Frankreich die höfische verankerte Tanzsuite und in Italien die Sonata\, die maßgeblich von der Vokalpolyphonie geprägt ist. \n  \nIm 18. Jahrhunderts durchmischen und verflechten sich zunehmend die disparaten musikalischen Kulturen und besonders die Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann stehen exemplarisch für deren grundlegende innovative Ausdrucksformen. Während Bachs Musik noch in den sakralen Formen wie Choralpolyphonie und Fuge verankert ist\, findet man bei Telemann\, der über eintausend Tanzsuiten verfasste\, vermehrt Elemente einer bürgerlich geprägten Musikkultur\, in der Klangstrom ewiger Polyphonie an Bedeutung verliert. \n  \nProgramm: \nAntonio Vivaldi \nKonzert F-Dur für Flöte\, Streicher und Bc\nAndante ma non tanto – Largo cantabile – Allegro \n  \nJohann Sebastian Bach \nKanon Nr. 1 aus Kunst der Fuge für 4 Streicher \n  \nGeorg Philipp Telemann \nKanon a-moll für 2 Violinen\nVivace – Soave – Allegro assai \n  \nGeorg Philipp Telemann \nConcerto d-moll für Streicher und Bc\nLargo – Allegro – Andante – Presto \n  \nJohann Sebastian Bach \nKanon Nr. 4 aus Kunst der Fuge für 4 Streicher \n  \nGeorg Philipp Telemann \nSuite in a-moll für Altblockflöte\, Streicher und Bc\nOuverture – Les Plaisirs – Air a L‘Italien – Menuett 1 – Menuett 2 –\nRéjouissance – Passepied – Polonoise \n  \nWir bitten die Besucher:innen sich telefonisch oder per E-Mail anzumelden. Bitte beachten Sie die jeweils aktuellen Hygieneregeln. \n  \nFoto: Kunstraum \n  \nDieses Konzert wird gefördert von:
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SUMMARY:mobil und verkehrt?
DESCRIPTION:Gespräche im Rahmen von tosterglope institut: \n  \nWir wenden uns dem Thema Mobilität und Verkehr zu. Zu Gast im Kunstraum ist Philine Gaffron vom Institut für Verkehrsplanung und Logistik der TU Hamburg. Sie wird das Thema im Kontext von Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit beleuchten. Was ist denn mit der Verkehrs- bzw. Mobilitätswende gemeint und warum brauchen wir sie? Wie wird durch Verkehrswege und -netze unser Umfeld gestaltet? Wie könnte eine Verkehrsutopie der Zukunft aussehen? Anhand einiger Beispiele von interessanten Projekten berichtet Philine Gaffron über Ihre Arbeit. Im Anschluss laden wir ein zum Gespräch über das Thema und unsere Erfahrungen in unserer eigenen Alltagsmobilität. Was sollte sich unserer Ansicht nach ändern und woran liegt es eigentlicht\, dass das „alles so lange dauert“? \nPhiline Gaffron arbeite als Oberingenieurin am Institut für Verkehrsplanung und Logistik der Technischen Universität Hamburg. Sie ist studierte Ökologin\, sie war Mitglied der Enquete Kommission\, die 2020/2021 einen Klimaschuztplan für das Land Bremen erarbeitet hat\, und ist seit April 2021 im wissenschaftlichen Klimabeirat des Hamburger Senats. \n  \nWeitere Infos und Anmeldungen unter www.kunstraum-tosterglope.de \nBitte beachten Sie die jeweils aktuellen Hygieneregeln. \n  \nFoto: Inge Luttermann \n  \nGefördert von \n \n 
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