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DESCRIPTION:Ausstellung von Ina Weise und Martin Schepers \nEröffnung: Samstag\, den 17.2.\, 17.00 Uhr\nFinissage: Sonntag\, 17.3.\, 15.00 Uhr \n  \nDie Erde ist ein geschlossener Kreislauf. Das bedeutet\, dass nur sehr wenig Wasser die Atmosphäre verlässt oder in sie eintritt. Das Wasser\, das vor Milliarden von Jahren hier war\, ist auch heute noch da. \nFür die Ausstellung „testing the waters” im Kunstraum Tosterglope richten die Künstler*innen Ina Weise und Martin Schepers ihre Blicke auf die ambivalenten Beziehungen zwischen Menschen und Gewässern\, insbesondere auf den Kreislauf des Wassers und wie dieser von den Menschen beeinflusst wird.\nDie Künstler*innen erkunden sowohl die symbolische Bedeutung von Wasser als auch die natürlichen Begebenheiten dieses wichtigen Elementes. Schepers und Weise verfolgen in ihren Arbeiten schon länger einen naturpartizipativen\nAnsatz zu Themen der Landschaftsästhetik und Ökologie in Wasser und Vegetation und machen diese mit Hilfe unterschiedlicher Herangehensweisen für andere erfahrbar. \nIm Herbst 2021 startete Schepers ein Rechercheprojekt in Chile. Im Sommer 2023 verbrachte Weise einen Monat am Kongo in Brazzaville. Bei beiden wird die Kunst zum Medium der Sichtbarmachung von Zusammenhängen. Martin\nSchepers nähert sich dem komplexen Zusammenspiel von Mensch und Wasser über Zeichnungen und Installationen – Schemata und Illustrationen\, die der Mensch nutzt\, um sich hydrologische Zyklen und dynamische Prozesse in der\nErdatmosphäre zu erklären – um das Unbegreifliche greifbar zu machen. Ina Weise bringt Elbwasser in den Kongo. Eine utopische Geste ohne Folgen oder ein künstlerischer Ansatz\, der Fragen nach der physischen und erzählerischen Verbundenheit der Wasseradern über Kontinente hinweg öffnet. \nKünstlervitae: \nIna Weise (*1985 in Dresden) ist freischaffende Künstlerin. Sie\nstudierte Textildesign an der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg der\nWestsächsischen Hochschule Zwickau. Nach längeren\nStudienaufenthalten an der Kunstuniversität Linz in Österreich\, der\nStrzemiński Academy of Art Łódź in Polen und der School of the Art\nInstitute of Chicago absolvierte sie 2014 ihren Master an der\nBauhaus-Universität Weimar im Studiengang „Kunst im öffentlichen Raum\nund neue künstlerische Strategien”. Diesem schloss sich eine langjährige\nTätigkeit als künstlerische Mitarbeiterin an\, die zuletzt in einer\nVertretungsprofessur für den internationalen Masterstudiengang mündete. \nIna Weises Arbeiten umfassen ortsspezifische Installationen und\nInterventionen in öffentlichen Räumen. Ausgehend von künstlerischer\nRecherche unter Einbeziehung des jeweiligen historischen\, politischen\nund\nsozialen Kontext fokussieren sich ihre Projekte häufig auf spezifische\nDetails\, die bei genauerer Betrachtung Einblick in größere Zusammenhänge\ngewähren. Indem sie Fragen und Phänomene aus verschiedenen Perspektiven\nbetrachtet\, kommentiert und miteinander kurzschließt\, schafft sie neue\nSituationen\, die sich im Spannungsfeld zwischen Wirklichkeit und\nMöglichkeit bewegen. \nIhre Arbeiten wurden unter anderem im Maxim Gorki Theater Berlin\, im\nKunsthaus Dresden\, im Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen\nDresden\, im Bauhaus-Museum Weimar\, in der Gedenkstätte Buchenwald\, im\nKunstquartier Bethanien Berlin\, sowie in Sarajevo\, Düsseldorf\,\nBrazzaville\, der Schweiz und Chicago ausgestellt. \nwww.inaweise.com \nMartin Schepers\, geboren 1979 in Lengerich/Westfalen. Studium der\nBildenden Kunst an den Kunstakademien in Münster und Düsseldorf (bei\nUlrich Erben\, Helmut Federle und Siegfried Anzinger\, mit Abschluss als\ndessen Meisterschüler) sowie der Philosophie an der Universität Münster\n(Examen bei Prof. Dr. Thomas Leinkauf und Prof. Dr. Kurt Bayertz).\nMartin Schepers war Stipendiat des Cusanuswerks\, erhielt ein\nReisestipendium der Kunstakademie Düsseldorf und ein Jahresstipendium\ndes Cusanuswerks an die UCLA (LA). Neben eigenen Ausstellungen u. a. in\nBerlin\, Köln\, Düsseldorf\, Wien\, Antwerpen\, Los Angeles und New York\nTeilnahme bzw. Gründung kollektiver Projekte: Mit dem Künstlerkollektiv\nIKONOSTASE war er zuletzt in Ausstellungen vom Kunstverein Hannover und\nder DG Galerie in München vertreten\, sowie Teilnehmer auf der CeBIT 2015\nin Hannover mit dem Projekt „IKONOSTASE – Praxis Freiheit“.\nDes Weiteren führte er mit Philipp Hauss das Filmprojekt Wunderblock\n(2014) in vier deutschen Städten durch. Als Bühnenbildner entwickelte er\nKonzepte für Inszenierungen wie Das Opfer (2012) in der Garage X in Wien\nsowie Mamma Medea (2013) und Radetzkymarsch (2014) am Landestheater\nNiederösterreich in St.Pölten. 2016 Stipendium am centre international\nd’art et du paysage – île de Vassivière in Frankreich. 2017 Stipendiat\nder Stiftung Kunst Fonds Bonn (Jahresstipendium) sowie das Ruhr Residenz\nStipendium der Ruhr Kunstvereine. 2018 Stipendiat der Kunststiftung NRW\n(Rechercheaufenthalt in China). 2021 Chileaufenthalt mit einer Förderung\nder Kunststiftung NRW. Von 2018 bis 2022 Lehrauftrag für Malerei an der\nKunstakademie Düsseldorf in der Grundlehre. \nSeit 2022 Professor für Malerei und Zeichnung an der\nJustus-Liebig-Universität Gießen. \nwww.martinschepers.de \nDas Projekt wird gefördert von:
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