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SUMMARY:Sehen von Gewicht
DESCRIPTION:Stephanie Baden \nEröffnung 3. August 15 Uhr\n\nFinissage 1. September 15 Uhr \n\nEinführung: Anne Simone Kiesiel\, Kunsthistorikerin Hamburg\nIn der Ausstellung „Sehen von Gewicht“ werden Schwarz-weiß-Fotografien aus den 1920er Jahren aktuellen Farb-Fotografien gegenübergestellt. Die Sammlerin und Fotografen der schwarz-weißen Bilder bleiben anonym. Das Album\, dem die Fotos entnommen wurden\, wurde vor 25 Jahren zufällig auf einem Flohmarkt im Wendland entdeckt. Die Farb-Fotografien stammen von Stephanie Baden. Im Vordergrund Personen schwarz-weiß\, vergnügt\, verliebt. Dahinter einzelne Bäume\, Felder\, Wald. Dazwischen schiebt sich ein Automobil. Die Landschaft ist verstellt. Sie wurde nie um ihrer selbst willen abgelichtet. Und doch vermittelt sie eine Botschaft. Die Fotografien von Stephanie Baden zeigen Landschaften in einer ungewöhnlichen Farbigkeit. Nicht die Landschaft bringt die Farbe hervor. Sie befindet sich auf einer Ebene davor und verdeckt diese teilweise. Dabei bewahrt sich die Farbe eine Transparenz\, so dass die Dinge der Natur durchscheinen. Diese Bilder entstehen unterwegs im Auto. Stephanie Baden fährt\, bis die Landschaft sie anhält. Sie steigt nicht aus. Sie nimmt die Farben und beginnt auf den Fensterscheiben zu malen. Mit der Kamera sucht sie Wege durch die Malerei – Wege in die Landschaft. In der Photographie findet der Prozess seinen Abschluss. In dem Augenblick\, wo sie den Auslöser drückt\, wandelt sich die Distanz zur Landschaft. Der Zwischenraum wird aufgehoben. Die verschiedenen räumlichen Ebenen durchdringen sich\, Grenzen werden unscharf. \nVita \nStudium Freie Kunst bei Franz Erhard Walther\, Silke Grossmann und Rolf Thiele. Diplom 2008 Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Raum- und ortsbezogene Arbeiten\, Photographien\, Zeichnungen\, Aquarelle. Zuvor Studium Humanmedizin in Hamburg und Heidelberg. Promotion. Assistenzärztin Kinder- und Jugendheilkunde. Medizinische Lehrtätigkeit. Stephanie Baden lebt in Hamburg und Niedersachsen. \nwww.stephanie-baden.de \n 
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SUMMARY:Florian Bräunlich
DESCRIPTION:Scrap Parts \nEröffnung: 14. September 17 Uhr – Finissage: 13. Oktober 15 Uhr \nDie Ausstellung Scrap Parts präsentiert neue ortsspezifische (Klang-)Arbeiten von Florian Bräunlich im Kunstraum Tosterglope. \nIn seiner Arbeit verweist er auf Klänge aus dem Off\, auf deren doppelte Unsichtbar- und Rätselhaftigkeit. Die Ausstellung setzt sich mit An-und Abwesenheit von Objekten und deren Klängen auseinander. \nIn den Räumen des Kunstraumes werden Veränderungen vorgenommen\, um die Raumwahrnehmung zu invertieren: Sowohl vertraute\, als auch vor Ort gefundene Elemente dienen als akustisches Quellmaterial. \nZur Eröffnung findet die Performance Clickbait (2024) statt. \nIm Rahmen der Ausstellung erscheint eine Künstlerschallplatte. \n  \nGefördert von \n   \nCV\nFlorian Bräunlich\, 1989 geboren in Erfurt. Lebt und arbeitet in Hamburg. \nAusbildung \n2016 – 2020 MFA – Hochschule für Bildende Künste\, Hamburg – (Zeitbezogene Medien)\n2015 ERASMUS – Glasgow School of Art\, Glasgow – (Graphics)\n2010 – 2016 BFA – Bauhaus-Universität\, Weimar – (Visuelle Kommunikation) \nGruppenausstellungen (Auswahl) \n2023 (upcoming) Mit Klang – Klang in der Bildenden Kunst\, diverse Orte\, Hamburg\n2023 (upcoming) Der Welpe schmeckt den Kindern nicht\, MOM Art Space\, Hamburg\n2021 ton not. not ton\, Kunsthalle Münster\, Münster\n2021 Between\, Kunstverein München\, München\n2021 H E A V Y \, Hühnerhaus\, Volksdorf\n2020 Safe Crash\, Galerie der HFBK \, Hamburg\n2018 Gabi\, Galerie 52\, Folkwang Universität\, Essen\n2017 Lerchenfeld 1\, Kunstverein für Mecklenburg & Vorpommern\, Schwerin\n2017 There is an oven in here\, Finkenau 42\, Hamburg\n2016 Here is (always) somewhere else\, Lichthaus Kantine\, Weimar\n2016 Frisch aus dem Ofen\, Retronom\, Erfurt\n2015 Traffic\, Das Bauhaus. Dalla Thuringia\, Expo\, Milan\n2014 YEA V\, Kunsthaus\, Erfurt\n2013 71 proposals\, Marburger Kunstverein\, Marburg \nEinzelausstellung\n2016 Home Alone\, Hammerschmidt & Gladigau\, Erfurt Stipendien\n2022 Arbeitsstipendien für bildende Kunst der Freien und Hansestadt Hamburg\n2022 Kickstarter-Zuschuss für Absolvent:innen von Kunsthochschulen (Neustart Kultur)\n2021 Sonderstipendium der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen Veröffentlichungen\n2021 Safe Crash\, dispari\, Hamburg\n2021 Die Einhundert Pokale Von Zella-Mehlis (D100PVZM)\, Lucia Verlag\, Weimar\n2014-2017 Space for Visual Research I+2\, Spector Books\, Leipzig Kuratorische Arbeit\n2023 Der Welpe schmeckt den Kindern nicht\, MOM Art Space\, Hamburg\n2023 Der lange Arm der Stasi – Buchvorstellung und Screening mit Gabriele Stötzer\n2018 – 2023 Papiripar – Festival für Pop | Kunst | Rotation\, Hamburg (mit Felix Kubin)\n2017 – 2022 Kammer-Pop\, Kunst-Pop-Performance-Reihe\, Hamburg (mit Felix Kubin)\n2020 Viktor Voi – Vstellung 1\, Ausstellung\, Studio 45\, Hamburg \n 
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SUMMARY:Abgabe: Ausstellung für Alle 2024
DESCRIPTION:ein und aus und ein und aus und ein – Pause und Wiederholung \nAuch 2024 wollen wir alle zu einer Ausstellung für Alle einladen. Schickt zu unserem Jahresthema „Pause und Wiederholung“ Eure Werke – Bilder\, Skulpturen\, Filme\, Performances\, Objekte\, Texte\, Musiken\, oder anderes zum Thema – an den KUNSTRAUM TOSTERGLOPE. \nBitte schickt uns maximal 2 Werke bis zum 17. November 2024\, 18.00 Uhr.\nDamit wir nicht zu viele Anwesenheits-Termine dafür stellen müssen\, bitten wir Euch die Werke am Wochenende 16./17. November einzureichen\, zu bringen. \nDer Ausstellungstermin ist im Januar und Februar 2025 \n– Pause und Wiederholung \nDie Begriffe klingen nüchtern und unpoetisch. Knöpfe und Schalter werden „bedient“und ihre Funktionen beschrieben. Elektrische Geräte kann man sich dabei vorstellen. Ganz selbstverständlich verwenden wir längst den Binärcode aus 0 und 1. Wenn Pausen und Wiederholungen angewendet werden in künstlerischen Prozessen wie auch in der Rezeption\, eröffnen sich neue Erlebniswelten. Und es werden Betrachtungen angestellt über Poesie\, über musikalische\, kompositorische Prinzipien und schließlich über Methoden der Aneignung. Sowohl der Begriff Wiederholung (Iteration) als auch die Bedeutung von Pause/Stille sind so elementar in Musik\, BildKunst\, Literatur/Sprache\, Tanz/Bewegung\, dass wir sie unter dem Jahresthema für 2024 in unser Kulturlabor geben wollen. Dort wird mit der Methode der wilden\, ziellosen Forschung die permanente Neuerung hinterfragt: denn eine Wiederholung lässt nie das Gleiche entstehen. Sie wechselt in der Zeit und vor allem im Kontext.* \n* Jacques Derrida führte die Iteration in die Sprache der Philosophie ein. „Iteration“ bezeichnet hier die Wiederholung eines Begriffs im philosophischen und gesellschaftlichen Diskurs. Laut Derrida verändert sich mit jeder Wiederholung (Iteration) eines Begriffs seine Bedeutung\, so dass niemals dieselbe Bedeutung reproduziert wird wie beim vorausgehenden Gebrauch des Begriffs. Jede Iteration hat vielmehr eine Variation der Bedeutung zur Folge\, die dem ursprünglichen Begriff etwas hinzufügt und ihn bereichert. Eine ursprüngliche Definition von Begriffen\, auf die man ihre Bedeutung zurückführen könnte\, kann es demnach nicht geben. (Text-Quelle: Wikipedia) \n  \nGefördert von
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SUMMARY:ensemble mosaik
DESCRIPTION:RE-READING THE CENTURIES\n \nPROGRAMM \nMathias SPAHLINGER (1944): adieu m’amour – hommage à guillaume dufay (1982/83)\nfor violin and cello – 16 min \nPatricia ALESSANDRINI (1970): Hommage à Purcell (2010)\nfor clarinet\, violin\, cello\, piano and electronics – 6 min \nPatricia ALESSANDRINI (1970): Trio (d’après Schoenberg) (2004)\nfor clarinet\, cello\, piano\, live electronics – 7 min \nManuel RODRIGUEZ VALENZUELA (1980): 64 daily self-portraits / micro-variations on a motif of\nBrahms (2016/17) for violin\, viola\, cello and piano – 12 min \nSara GLOJNARIC (1991): SUGARCOATING #2 (2017)\nfor clarinet\, cello and piano – 12 min \nENSEMBLE MOSAIK\nChristian Vogel – Klarinette\nErnst Surberg – Klavier\nChatschatur Kanajan – Violine\nKaren Lorenz – Viola\nNiklas Seidl – Cello \nPROGRAMMBESCHREIBUNG\nDie für dieses Konzert ausgewählten Werke beziehen sich allesamt auf epochale Figuren der\nMusikgeschichte: Guillaume Dufay (15. Jh.)\, Henry Purcell (17. Jh.) und Johannes Brahms (19.\nJh.). Hommagen von Patricia Alessandrini und Mathias Spahlinger stehen neben Werken von\nManuel Rodriguez Valenzuela\, der zu seiner Vorlage 64 Variationen schreibt\, und Sara Glojnaric\,\ndie sich auf Grundlage der Daten des Million Songs Dataset auf aktuelle Popmusik bezieht.\nSo sehr sich die Komponist*innen dieses Abends der abendländischen Musiktradition verbunden\nfühlen\, so wenig nostalgisch oder rückwärtsgewandt klingen ihre Werke. Vielmehr nehmen sie alle\neine sehr persönliche\, ganz und gar zeitgemäße Perspektive ein\, um der Historie anhand ihrer\naktuellen und experimentellen Arbeitsweisen neue musikalische Facetten zu entlocken. \nLINKS\nensemble mosaik \nStartseite \n\nMathias Spahlinger (1944): adieu m’amour – hommage à guillaume dufay (1982/83)\nDieses Video auf YouTube ansehen\nPatricia Alessandrini (1970): Hommage à Purcell (2010)\n\nPatricia Alessandrini (1970): Trio (d’après Schoenberg) (2004)\nhttps://patriciaalessandrini.net/trio-daprs-schoenberg\nManuel Rodriguez Valenzuela (1980): 64 daily self-portraits / micro-variations on a motif of Brahms (2016/17)\nhttp://www.manuel-rodriguez.com/works/64/\nSara Glojnaric (1991): sugarcoating#2 (2017)\nwww.saraglojnaric.com/work/sugarcoating-2-for-piano-clarinet-and-cello/ \nWERKKOMMENTARE\nMathias Spahlinger (1944): adieu m’amour – hommage à guillaume dufay (1982/83) for violin\nand cello – 15 min\n„adieu m’amour“: liebe als abschied von der liebe\, die zu besitzen vermeint: vom willen\, der\nfremdes eigenleben sich gleichmacht; von einer tradition\, die als sich entfernende schmerzlich\nerfahren wird.\nauf weit heruntergestimmten darmsaiten\, die an sich schon einen besonders sensiblen\nbogenstrich erfordern\, kommen in großer zahl ungewöhnliche spieltechniken zur anwendung\n(bogenstrich oberhalb der griffhand – mehrklänge durch streichen im schwingungsknoten – der mit\netwas überhöhtem bogendruck tangierte teil der saite wird zum erklingen gebracht – eine\nerweiterte „fawsett“-flageolett-technik\, die eine genaue und gleichbleibende bogenführung an\nganz bestimmten stellen der saite erfordert usw.\, spieltechniken\, die allesamt sehr empfindlich\nsind)\, in dem bestreben\, die durch lange übung und beherrschung der gewöhnlichen spielarten\nins unbewusste abgesunkene leistung der dialektischen bewegung zwischen sensibler\naufmerksamkeit und die akustisch-mechanischen eigenschaften des instruments und aktiver/\nreaktiver anpassung des spielers wieder fürs bewusstsein zu aktualisieren: die fähigkeit\, fremdvertrautes\nnach eigenem gesetz leben zu lassen\, zum eigenen willen in „immer freiern und\ninnigern zusammenhang“ (hölderlin) zu bringen. vereinzelte töne ziehen\, durch den großen\nspieltechnischen aufwand und die umständliche rücksicht\, mit der sie vorgetragen werden\, die\nganze aufmerksamkeit auf sich\, lösen sich mit sanfter eigenmächtigkeit aus ihrem übergeordneten\nzusammenhang (dufays „adieu m’amour“)\, wie die liebe ihre vernunft darin hat\, überm\nindividuellen die forderung der vernunft\, die aufs allgemeine aus ist\, zu vergessen; sie\nsignalisieren zugleich zerstückelung\, teilung\, trennung und sind gemeint als verbeugung vor einer\ngeliebten tradition\, an die wir nicht heranreichen\, die sich dem besitzerischen zugriff entzieht\, sich\nnicht rekonstruieren lässt.\n(Mathias Spahlinger) \nPatricia Alessandrini (1970): Hommage à Purcell (2010) for clarinet\, violin\, cello\, piano and\nelectronics – 6 min\nHommage à Purcell is my second ‚(re-)reading‘ of the Music for the Funeral of Queen Mary by\nHenry Purcell\, taking it out of its most commonly-known historical context: the solemnity of a\nroyal funeral for a benefactor of Purcell. Part of this music was in fact composed prior to this\noccasion\, for the play The Libertine of Thomas Shadwell\, known for its macabre humour. This\nsame music was employed in a similar manner by Stanley Kubrick in Clockwork Orange in a\nsynthesised arrangement by Wendy Carlos.\nThis ‘re-reading’ integrates the text set by Purcell into the instrumental material through the\nintervention of the electronics\, this time transducing the electronics through the instruments. The\noriginal text consists of the Anglican funeral rite\, derived from the book of Job\, an episode of the\nBible of an extreme violence and suffering. The quotation of Job was eliminated from the official\nliturgy of the English Church in 1965\, a sign of modern discomfiture in the face of suffering. \nPatricia Alessandrini (1970): Trio (d’après Schoenberg) (2004) for clarinet\, cello\, piano\, live\nelectronics – 7 min\nAs in many of my recent works\, this Trio is a “reading” of an existing work\, in this case of the\nString Trio of Arnold Schoenberg. In the context of the circumstances under which the work was\ncomposed (Schoenberg describes his experience of being clinically dead and returning to life)\, I\nconsidered the Trio\, with its disturbing\, even violent passages\, as an exorcism of fear. From a\ncompositional point of view\, this Trio shares a number of elements with its model: extended\ntechniques often involving the use of noise\, an almost eclectic diversity of materials within a\nrigorous global structure\, and sharp contrasts of register\, all within a compressed version of the\noriginal form: three movements with two interludes\, played in continuity. In this contemplation of\nthe original work\, every gesture has its resonance: the natural resonance of the piano is enhanced\nby the amplification and the use of the sostenuto pedal\, the clarinet plays over the strings of the\npiano in order to create a sympathetic resonance\, and an artificial resonance is created by the\nelectronics\, creating the illusion of sympathetic strings of the violoncello. \nManuel Rodríguez Valenzuela (1980): 64 daily self-portraits / micro-variations on a motif of\nBrahms (2016/17) for violin\, viola\, cello and piano – 12 min\nThis piece is a study on the idea of sincerity in the artistic creation. Composing a piece of music is\na long term process (it takes weeks/months)\, and during this period of time one may change his\nideas several times\, each day and each moment of a day one is a little bit different\, and what\nsomething appears to be one day perfect\, honest and correct\, another day seems to be the\nopposite\, and this is something that usually creates some frustration during the creative process.\nTo avoid this I decided to compose a small variation every day of the last 2 months. Each of these\nvariations had to be the most honest and consequent as possible with the same moment of\ncomposing\, and had to be representative and respectful with the thoughts\, experiences and\nsensations I had during each one of these days or moments\, becoming as a kind of personal diary\nannotations or as daily self-portraits. Sometimes I tried to experiment composing under some\nespecial conditions. In the final piece all these variations are not organized chronologically\, but put\ntogether in a way to create a more musical narrative. In every different performance of the piece\nI’ll organize them in a different way\, to show all these small “truths” from different angles and to be\nmore consequent with the general idea. All these variations are based on a very short motive of\nBrahms (end of the Andante of his piano quartet No 3). The election of this motive is mainly\npersonal\, but also because of its own nature\, it’s placed in between two silences\, and I take these\nsilences as a representation of the space/time separation in between each of the variations.\n(Manuel Rodríguez Valenzuela) \nSara Glojnaric (1985): sugarcoating #2 (2017) for clarinet\, cello and piano – 12 min\n»sugarcoating #2« is the second piece in the sugarcoating series\, which was initially based on readapting\nmajor sound fetishes in pop-music\, based on data provided by Million Songs Dataset\, a\nfreely-available collection of audio features and metadata for a million contemporary popular\nmusic tracks. If observed from a purely parametrical perspective\, those are: reduction and\nhomogenization of pitch and texture\, increase in loudness\, repetition (loop) and an additional one\,\nwhich happens to be a by product of other parameters\, and that is – density. Density is\, in this\ncase\, transferred back to the musician(s) by pushing their concentration to the limit by\n“overwhelming” them with information and micromechanics of perfection. sugarcoating #2 takes a\nstep toward examining the properties of digital information\, which can be summed up in 5 terms:\nsynchronization\, formal language\, errors\, copying\, granularity and compression. \nBIO ensemble mosaik\nDie künstlerische Arbeit des ensemble mosaik baut auf die Kontinuität seiner musikalischen\nGemeinschaft\, auf forschende Kreativität\, Networking\, Kollaborationen mit Künstler*innen aller\nSparten\, anderen Ensembles und mit Veranstaltern\, auf interkulturellen Austausch als Reflexion\nund Inspiration globaler künstlerischer Anliegen.\nDas ensemble mosaik hat sich seit seiner Gründung 1997 als besonders vielseitige und\nexperimentierfreudige Formation zu einem renommierten Ensemble für zeitgenössische Musik\nentwickelt. Seine Mitglieder zeichnen sich durch ihre instrumentalen Fähigkeiten wie auch durch\nihre kreative Individualität aus. In langjähriger Zusammenarbeit haben sie einen profilierten\nKlangkörper geschaffen\, der auf höchstem künstlerischen Niveau Offenheit gegenüber\nverschiedensten Konzeptionen zeitgenössischer Musik beweist.\nDie Aktivitäten des Ensembles sind geprägt von der engen Zusammenarbeit mit\nNachwuchskomponist*innen und der Einbindung digitaler Medien in den Bereichen Komposition\,\nInterpretation und Präsentation. Bevorzugt wird eine egalitäre Arbeitsweise im Austausch mit allen\nan einem Konzertprojekt beteiligten Akteur*innen. Durch die Öffnung von Arbeitsprozessen wird\nKreativität gebündelt und intensiviert. Mit vielen Komponist*innen arbeitet das ensemble mosaik\nseit Jahren kontinuierlich zusammen und ermöglicht so\, Musik über lange Zeiträume hinweg in\neinem gemeinschaftlichen Prozess zu entwickeln \nKomponisten-Biographien:\nPatricia Alessandrini’s works actively engage with the concert music repertoire\, and issues of\nrepresentation\, interpretation\, perception and memory\, often in the context of social and political\nissues. These works are often multimedia\, theatrical\, and collaborative\, involving live electronics\,\nresonating objects\, and interactive video She studied composition and electronics at the\nConservatorio di Bologna\, Conservatoire de Strasbourg\, and IRCAM\, and holds two PhDs\, from\nPrinceton University and the Sonic Arts Research Centre (SARC) respectively. Her principal\ncomposition teachers were Ivan Fedele\, Paul Koonce\, Tristan Murail\, and Thea Musgrave. She\npreviously taught at the Accademia Musicale Pescarese and Bangor University\, and is currently a\npart-time Lecturer in Sonic Arts at Goldsmiths. \nManuel Rodríguez-Valenzuela (*1980 in Valencia\, Spanien) studierte Komposition in Barcelona\,\nHelsinki und Aarhus und nahm an Meisterkursen in zahlreichen Ländern teil. Heute lebt er in\nPotsdam. Rodríguez-Valenzuela fühlt sich wohl in der Vielfalt\, im Wechsel zwischen zuweilen\nextrem unterschiedlichen Kompositionstechniken\, Instrumentierunsmöglichkeiten\, Objekten und\nMedien. Er genießt es zudem\, Chaos zu unerwarteten Kombinationen zu ordnen. Derzeit setzt er\nsich auseinander mit Intertextualität\, der Re-Interpretation von Werken aus der Vergangenheit\nsowie seiner persönlichen Auffassung von Aufrichtigkeit im Kompositionsprozess. \nSara Glojnarić is a Croatian composer based in Leipzig\, Germany.\nHer artistic practice explores pop culture\, including its aesthetics\, socio-political impact\, collective\nmemory\, nostalgia and the intricate web of pop cultural data and their interactions.\nSara’s extensive body of work spans across various mediums\, encompassing opera\, orchestral\ncompositions\, chamber music pieces\, video\, as well as immersive multimedia and multi-sensory\ninstallations. Her pieces have been premiered by renowned contemporary music ensembles\, such\nas Ensemble Musikfabrik\, Klangforum Wien\, Münchener Kammerorchester\, RSO Wien & Marin\nAlsop\, Trio Catch\, Ensemble Recherche\, Ensemble Mosaik\, Ensemble Modern\, Neue\nVocalsolisten Stuttgart\, Sarah Maria Sun\, collective lovemusic\, and ensemble handwerk\, among\nmany others. Her music has been performed at festivals including the ECLAT Festival Stuttgart\,\nWien Modern\, Huddersfield Contemporary Music Festival\, Ultraschall Festival Berlin\, Wittener\nTage für neue Kammermusik\, Warsaw Autumn\, and Music Biennale Zagreb.\nShe studied composition at the Academy of Music in Zagreb\, under Dr. Davorin Kempf\, and later\nearned her Bachelor’s and Master’s degrees in composition at the State University of Music and\nPerforming Arts Stuttgart\, studying in the class of Martin Schüttler.\nThroughout her career\, Sara has garnered a multitude of international accolades\, prizes\, and\nartistic residencies. These include the prestigious Ernst von Siemens Förderpreis 2023\, alongside\nthe Erste Bank Kompositionspreis Wien\, the Kranichsteiner Musikpreis at the Darmstädter\nFerienkurse 2018\, the Ivo Vuljević Prize 2019 awarded by Jeunesse Musicales Croatie\, the\nDeutsche Oper Berlin’s NEUE SZENEN V composition competition\, and an artistic residency with\nEnsemble Mosaik through the Progetto Positano project.\nHer video-opera “Im Stein” (based on a book by Clemens Meyer and directed by Michael von zür\nMühlen)\, earned a nomination for the FAUST Preis in the “Ton und Medien” category.\nShe has been a fellow of the Kunststiftung Baden-Württemberg since 2019. Her works are\npublished by Edition Juliane Klein. \nmathias spahlinger wurde 1944 in frankfurt am main geboren. sein vater war violoncellist. ab\n1951 unterrichtete ihn sein vater in fidel\, gambe\, blockflöte und später violoncello. ab 1952 bekam\ner klavierunterricht. 1959 begann er sich intensiv mit dem jazz zu beschäftigen\, nahm\nsaxophonunterricht und wollte jazzmusiker werden. 1962 verließ er die schule und machte bis\n1965 eine schriftsetzerlehre. während der lehre nahm er privat kompositions-unterricht bei konrad\nlechner. nach beendeter lehre setzte er sein studium bei lechner an der städtischen akademie für\ntonkunst in darmstadt fort (klavier bei werner hoppstock). 1968 wurde er lehrer an der stuttgarter\nmusikschule für klavier\, theorie\, musikalische früherziehung und experimentelle musik. von\n1973-1977 studierte er komposition bei erhard karkoschka an der staatlichen hochschule für\nmusik und darstellende kunst stuttgart. 1978 wurde er gastdozent für musiktheorie an der\nhochschule der künste in berlin\, 1984 professor für komposition und musiktheorie an der\nstaatlichen hochschule für musik karlsruhe. ab 1990 war er professor für komposition und leiter\nder instituts für neue musik an der staatlichen hochschule für musik freiburg. er lebt seit 2009 in\npotsdam. \n  \nGefördert von \n       
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