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mit klang

Samstag, 16. Mai 2026, 16:00 - Sonntag, 19. Juli 2026, 16:00

mit Marvin Fassmann
mit Sophia Leitenmayers
mit Jori Kehn
mit Heiko Wommelsdorf

und mit einer Performance von Peter Strickmann

mit klang wird aufgerufen und zusammengetragen von Heiko Wommelsdorf

In der Ausstellung „mit klang“, die 2026 im „neuen“ Kunstraum Tosterglope stattfinden wird, geht
es um die akustische Erforschung von Räumen. Der Raum ist mehr als nur ein Rahmen für die
Arbeiten: Er steuert seinen architektonischen, funktionalen und historischen (Bau)Körper mit vielen
Eigenschaften bei und wird so Teil der Arbeit. Aus dem breiten Feld der Klangkunst werden
Skulpturale Klangarbeiten, Klanginstallationen sowie Hörstücke und Performative
Klangkompositionen präsentiert.

Das interdisziplinäre Arbeiten sowie der Austausch zwischen Klangkünstler/innen ist sehr wichtig.
Eine Niesche, die sich zwischen Kunst, Musik und Achitektur bewegt und im besten sinne ephemer
und vor Ort zu erleben ist, findet immer wieder neue ausdrucksformen. Heiko Wommelsdorf
organisiert eine Ausstellungsreihe in Hamburg und deren Umgebung, in der überregional
agierende Klangkünstler/innen zusammenarbeiten. Ein angestrebtes Ziel daraus ist, die folgende
Generation von Klangkünstler/innen miteinander zu vernetzen.

Mit der Beschränkung in Ausstellungsräumen in Hamburg und deren Umgebung auszustellen und
somit die Räume miteinander zu einer großen Klangkunstausstellung zu verbinden, entsteht mit
dieser Reihe ein Überblick über neue Klangkunstpositionen. Darüber hinaus finden sich
Künstler/innen mit einem Bezug zum Kunstraum Tosterglope (Peter Strickmann – Ausstellung
2020, Heiko Wommelsdorf – Ausstellungen 2015, 2018, 2020) zusammen, um gemeinsam mit den
Räumen vom Kunstraum und dem Außenraum (Parkplatz, Fassade, Fensterglas) zu arbeiten.

Sophia Leitenmayers Arbeit bewegt sich an den Schnittstellen von Sound, Performance, Objekt und Video und ist stark von kollektiven, interdisziplinären Ansätzen geprägt. Sie arbeitet kuratorisch mit Hyper Cultural Passengers in Hamburg im Rahmen des Netzwerks Portjourneys. Ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg bei Michaela Melián und Kader Attia schloss sie 2024 mit dem MFA ab. Ihre Arbeiten wurden international gezeigt, u. a. in Wien, Yokohama und Berlin, und mehrfach ausgezeichnet. 2025 ist sie Artist in Residence in der Bibliothek Andreas Züst in der Schweiz.

Seit 2024 studiert Marvin Fassmann Bildende Künste an der HfbK im Fachbereich Bildhauerei. Zuvor absolvierte er in der Schweiz eine Ausbildung als Bauzeichner und anschließend das Propädeutikum an der Schule für Gestaltung in Biel/Bienne.

Nach seinem Studium der Freien Kunst an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel, studierte Heiko Wommelsdorf von 2009 bis 2012 Klangskulptur und Klanginstallation bei Ulrich Eller an der HBK Braunschweig. Neben zahlreichen Stipendien unter anderem dem HAP Grieshaber-Stipendium, das BS Projects Stipendium und das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds, Bonn, sowie vielen Ausstellungen im In- und Ausland hatte Wommelsdorf von 2014 bis 2015 einen Lehrauftrag im Bereich Klangkunst an der Muthesius Kunsthochschule, Kiel inne und von 2023 bis 2024 bekleidete er eine Gastprofessur im Bereich soundart an der HBKsaar in Saarbrücken.

Jori Kehn ist eine interdisziplinäre Künstlerin mit Sitz in Hamburg. In ihren Arbeiten verbindet sie Performance und Installation mit experimentellen Technologien. Ihre Praxis bewegt sich zwischen sinnlicher Erfahrung und konzeptuellen Ansätzen und erkundet die emotionalen Zustände des Anthropozäns – darunter Trauer, Dissoziation und Dissonanz. Sie studiert seit 2024 im MFA-Programm der HfbK Hamburg, wo sie unter anderem mit Angela Bulloch und Kader Attia arbeitet. Zuvor absolvierte sie dort von 2020 bis 2024 ihr Bachelorstudium der Bildenden Künste und studierte bei Simon Denny, Michaela Meliàn sowie ebenfalls bei Kader Attia. Im Jahr 2023 nahm sie an einem Erasmus-Austausch an der University of the Arts Helsinki teil.

Peter Strickmann ist ein in Berlin lebender Klangkünstler und Performer, der ortsspezifische Installationen, szenische Konzerte und grafische Gedichte realisiert. Seine performativen Arbeiten mit selbstgebauten Instrumenten bewegen sich zwischen Miniatur-Objekttheater, musikalischer Improvisation und kollektiver Hörübung. Zudem pflegt er ein stetig wachsendes Schnarcharchiv, war Veranstalter diverser Konzertreihen und studierte bis 2013 Audiovisuelle Kunst bei Christina Kubisch sowie Public Art bei Georg Winter an der HBKsaar in Saarbrücken.
Darüber hinaus leitete er Workshops und Seminare an Schulen, Kitas, Kunsthochschulen und Festivals zu experimentellem Instrumentenbau, Hörverstehen und Soundwalking.

Foto: Arbeit von Marvin Fassmann – ohne Titel (detail) – © Robert Schlossnickel

Ausstellungsdauer ist vom 16.5. bis 19.7.

 

Förderer:

 

Details

  • Beginn: Samstag, 16. Mai 2026, 16:00
  • Ende: Sonntag, 19. Juli 2026, 16:00
  • Veranstaltungskategorien: ,

Veranstaltungsort

  • Ort: Kunstraum Tosterglope zu Gast im Autohaus Niehoff,
  • Barskamper Straße 11
    Tosterglope, 21371
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