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“Vor Ort” – Klanginstallation

13. Juni 2015, 17:00 - 12. Juli 2015, 15:00

„Vor Ort“, Einzelausstellung des Klangkünstlers Heiko Wommelsdorf

 

Ausstellungseröffnung: Samstag, 13. Juni, 17 Uhr
Davor ab 15 Uhr Museumscafe mit Kaffee und Kuchen

 

Finissage mit Kuratorengespräch: Sonntag, 12. Juli, 15 Uhr
Museumscafe mit Kaffee und Kuchen ab 15 Uhr

 
Auf der Suche nach dem Ursprung von Klang erforscht Heiko Wommelsdorf in seinen künstlerischen Arbeiten charakteristische Klang-Merkmale von Orten und Räumen. Durch minimale Setzungen leitet er mit seinen raumbezogenen Klanginstallationen eine Veränderung bzw. Verschiebung von Wahrnehmung ein. Der Raum als solcher ist hierbei in seiner ganz individuellen Beschaffenheit wesentlich an der Produktion akustischer Formen beteiligt. Visuell weisen Wommelsdorfs Arbeiten eine sehr reduzierte Handschrift auf. Er bedient sich herkömmlicher Alltagsgegenstände wie Kabel, Draht, Sandsäcke, Lüftungsschächte oder Eimer. Diese dienen in erster Linie der Unterstützung der akustischen Ebene und dem Generieren von Sinnzusammenhängen. Das von ihm verwendete Material spiegelt ebenso wider, dass Klang in seiner künstlerischen Praxis immer auch visuelle Komponenten aufweist und dadurch in ortsspezifischen Installationen erfahrbar wird.
Für seine Einzelausstellung im Kunstraum Tosterglope entwickelt der Künstler eine neue Arbeit.

Wommelsdorf ist anerkannter Holzbildhauer und studierte an der Muthesius Kunsthochschule Kiel Freie Kunst und Medienkunst bei B.K.H Gutmann, Thorsten Goldberg und Arnold Dreyblatt. Im Anschluss absolvierte er an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig sein Studium der Klangskulptur/Klanginstallation bei Ulrich Eller, welches er 2013 mit einem Meisterschülerbrief abschloss.
Folgende Stipendien hatte er in den vergangenen Jahren inne:
Künstlerhaus Lauenburg, Künstlerhaus Meinersen und Künstlerhaus Eckernförde. 2014 wurde ihm der Ehrenpreis der Muthesius Gesellschaft in der Kunsthalle Kiel verliehen. Für 2015 erhielt er das 15. Stipendium der HAP Grieshaber Stiftung.

 

Kuratorin: Mascha Pöhls
Gefördert von:

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