Kunstvermittlung 2020

klangkritzeln oder Soundspuren

Klang ist Bewegung

Ein Projekt zur digitalen Klangkunstvermittlung

KUNSTRAUM TOSTERGLOPE kooperiert mit der HBK Braunschweig (Klangkunstklasse Prof. Ulrich Eller) und mit Dr. Kerstin Hallmann, Institut für Kunst, Musik und ihre Vermittlung der Universität Lüneburg.

Wie können Schüler*innen digitale Zugänge zu kultureller Bildung eröffnet werden, die ästhetisch-künstlerische Gestaltungsangebote darstellen?

Das Projekt klangkritzeln/Soundspuren will gemeinsam mit Künstler*innen der Klangkunst ein digitales Vermittlungsangebot für junge Menschen entwickeln. Nach Erfahrungen mit der digitalen und printbasierten Ausstellung „Hörproben“ vom Kunstraum Tosterglope e.V. soll dieses Kunstvermittlungsformat realisiert werden. Das Angebot richtet sich an alle Interessierten (Open Data) und an Schulklassen (z.B. über interne Schulserver). Geplant sind Transformationen von Alltagsgeräuschen der Umgebung in digitale Klangkarten, von Klangzeichen und Klangskulpturen als Imagination der Übersetzung zwischen hören und sehen. Dabei gilt es, technische Beschränkungen mitzudenken und gezielt in die Vermittlungsarbeit einzubeziehen. Die Schnittstelle zwischen analog und digital soll bewusst hinterfragt werden. Insbesondere Smartphones sind unter Jugendlichen verbreitet und sollen zum technischen Ausgangspunkt für dieses Projekt werden, da es sich durch leichte Handhabung für ein digitale Vermittlung im Bereich der Klangkunst eignet.

Es geht um „Sound“, der in der Bildenden Kunst zum künstlerischen Material wird. In der Vermittlung dieses Erforschens kann sich die Resonanz des Hörens öffnen. Angesichts technisch-kultureller Entwicklungen mit ihrer Durchdringung ins Virtuelle, ist eine reflektierte Erkundung der sonorischen Wirkungsweisen unserer Lebenswelt von zentraler Bildungs-Relevanz. klangkritzeln/Soundspuren will akustische Phänomene auf ästhetisch-künstlerische Art ermöglichen.

Hier sind die Hörproben zu finden

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