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What‘s New?

2. April 2017, 18:00

Im Herbst 2015 führten Alexander Eissele, Kathi Kelsh und Birte Schultz aus Anlass des Endes des zweiten Weltkriegs vor siebzig Jahren
das „Quartett auf das Ende der Zeit“ von Oliver Messien auf, das der französische Komponist in deutscher Kriegsgefangenschaft schrieb.
Diese überaus fruchtbare Zusammenarbeit führte nun zu einer erneuten Kollaboration. Gemeinsam mit der Pianistin Hye-Yeon Kim
präsentieren die in Hamburg und Lüneburg lebenden MusikerInnen im Frühjahr 2017 ihr neuestes Programm – „What‘s New?“
In variablen Besetzungen vom Duo bis zum Quartett bietet das Programm auserlesene Kammermusik der Klassischen Moderne. Im
Mittelpunkt des Abends steht das Quartett für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier von Paul Hindemith aus dem Jahr 1938. Doch
auch Bartóks Ungarische Volkslieder für Violine und Cello, Alexander von Zemlinskys Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier und das
selten zu hörenden Duo für Klarinette und Viola der Britin Rebecca Clarke, die deutsche und amerikanische Wurzeln hatte, machen die
ungeheure musikalisch-künstlerische Vielfalt des 20. Jahrhunderts erlebbar.
Lothar Nierenz verhilft mit Lesungen und Moderationen dem Publikum auf unterhaltsame Art zu besonderen Aha!- Erlebnissen und
Momenten des Wiedererkennens. Er erläutert so die musikalischen Strukturen der aufgeführten Werke, den historischen Hintergrund und
biografische Details aus dem Leben der Komponisten.

Programm
Paul Hindemith
Quartett für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier (1938)
Béla Bartók
Sieben Ungarische Volkslieder
Transkription für Violine und Violoncello von Karl Kraeuter
Alexander von Zemlinsky
Trio op.3 für Klarinette, Violoncello und Klavier
Rebecca Clarke
Prelude, Allegro und Pastorale für Klarinette und Viola

Es spielen
Alexander Eissele, Klarinette
Kathi Kelsh, Violine & Viola
Birte Schulz, Violoncello
Hye-Yeon Kim, Klavier

Es moderiert
Lothar Nierenz

 

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